Samstag, 18.45 Uhr, Schwann:
Herr Seidel kommt wie immer etwas zu spät, also fahren Herr Benzo und Herr Bass zum Tengelmann und kaufen erstmal genügend Bier-Mix-Getränke ein, denn Herr Zett hatte zum Essen eingeladen. Bereits auf der Fahrt war die Stimmung gelöst und der Abend konnte beginnen J.
19.45 Uhr, Karlsruhe, Zett´s Haus:
Nach schier unendlicher Parkplatzsuche in Karlsruhe´s Wohngegend Numero Uno öffnet der Gitarrist nach 12-maligem Klingeln die Tür. Der Hefeteig ist schon fertig, die Pizzavorbereitung kann beginnen. In Ermangelung eines Wellholzes nimmt der Hausherr eine leere Weinflasche und rollt den Pizzateig aus. Nachdem alles geklärt ist, wie jeder einzelne seine Pizza gerne hätte, gibt es erst einmal einen wohlschmeckenden tschechischen Pflaumenschnaps und ein Bit Passion zum Anstoßen. Schlagzeuger Benzo hält sich noch vornehm zurück, er meint, er wolle sich nicht gleich in der WG den Helm verbiegen. Die Pizza mundet auf´s Vortrefflichste und gegen 22.30 Uhr (jetzt hat auch Drummer Bernd Enzo einen Schnaps eingefahren) zeigt der Thailand-Urlauber Dennis B. Enzo seine Holiday-Pics.
23.00 Uhr, Karlsruhe, Karlstraße Richtung Innenstadt
Mit einem Bier in der Hand und mehreren Rillos im Rachen laufen wir die erste Bar an: Die Pinte, eine Studentenkneipe, bei der man zuerst klingeln muss, um überhaupt reinzudürfen. Diese Hürde kann Mr. „Ich-hab-den-Shaft-Kittel-an“ Maik B. Ratze Seidel ohne Probleme nehmen und die ersten vier Jäger sind flugs bestellt. Seidel nimmt innerhalb von zehn Minuten zwei gut eingeschenkte Long Island Ice-Teas zu sich, jetzt ist sein Motor endgültig auf einer guten Drehzahl angekommen. Drummer Benzo bleibt vorerst noch beim Cola-Bier, Zett und Mr. „The Hat“ fahren langsam mit Keyboarder Shaft mit. Leider war die Bedienung in der Pinte alles andere als gut gelaunt, trotz der moderaten Preise für uns ein Grund, die nächste Location aufzusuchen.
0.10 Uhr, Karlsruhe, mittendrin
Auf Empfehlung vom Gitarristen steuern wir die „Absinth-Bar“ an, manchen auch als „Pendel“ bekannt. Sehr chilliger, intim kleiner Laden, laute, groovige Techno-Beats und nette Bedienung *g*.
Die Auswahl an Absinth ist umfangreich, wir bestellen einen spanischen mit 55% alc., nur der Trommler hält sich immer noch zurück und nimmt ein Kölsch. Zum Absinth dazu gibt ein Stück Zucker auf einem kleinen Löffel, das wir in den Absinth tauchen. Abschließend zünden wir die Zuckerstücke an und geben sie karamellisiert wieder in unser Getränk… sehr fein! Jetzt sind wir gut gerüstet für die nächste Kneipe.
2.00 Uhr Karlsruhe, Kaiserstraße
Vor der „Cherie-Bar“ überlegen wir kurz, ob wir nicht noch einen Abstecher in einen typischen Karlsruhe Nacht-Club machen sollen, nach reiflicher Überlegung entscheiden wir uns allerdings dagegen und machen nur schnell ein Foto mit zwei betrunkenen Kollegen aus Straßburg, die in Karlsruhe auf der Suche nach der „Rue de la quack-quack“ waren, um dort ihr Geld anzulegen! Auf dem Weg zu unserer nächsten Kneipe kommen wir noch an einem Döner Laden vorbei, wo sich herausstellt, dass unser Gitarrist Zett die Angestellten bereits mir Namen kennt, denn er schweißt ihnen in regelmäßigen Abständen immer mal wieder was Interessantes zum Essen ab.
03.00 Uhr , Karlsruhe, Casablanca
Als letzte Kneipe kommt natürlich nur das gute, alte, 70-er-Style Casablanca in Frage. Doch hallo, dieses Mal ist der Laden um diese Uhrzeit rammelvoll, süße Mädels tanzen und geraucht wird wie zu Großmutters Zeiten!!
Seidel (inzwischen in der Koordination seiner Bewegungsabläufe nicht mehr ganz so sicher) groovt sich auch zu House-Beats in aller Seelenruhe auf die Tanzfläche… Dieser Laden ist echt ein Geheimtipp. Nach den letzten Tannenzäpflen dieses Abends laufen wir in aller gebotenen Ruhe (na ja, eben Rock´N´Roll-Ruhe *g*) zurück zu Zett´s WG, wo wir natürlich noch ein wenig miteinander spielen, ehe jeder von uns glücklich und zufrieden die Äuglein zumacht !!
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Montag, 15. Oktober 2007
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